Indikation Magnetresonanz-Tomographie (MRT)

Vor allem bei der Krebsvorsorge bietet sich mit der schonenden MRT eine gute Möglichkeit zur Früherkennung, aber auch zur Stadienbestimmung (Staging) bereits diagnostizierter Tumore. Bei der Darmkrebsvorsorge kann die MRT anstelle der Mehrzeilen-Spiral-Computertomographie angewandt werden wie auch bei jungen Patienten mit besonderer Fragestellung hinsichtlich einer chronischen Darmentzündung wie Morbus Crohn.
Auch bei der Diagnostik von Herz-Kreislauferkrankungen kommt die MRT zum Einsatz, etwa in Form einer Kardio-MRT zur Untersuchung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels oder beim Gefäß-Check (Arteriosklerose).
Besonders wichtig ist die MRT zur Diagnose früher Veränderungen am Bewegungsapparat. Mit Hilfe der MRT können Knochen und insbesondere Gelenkweichteile und -knorpel sehr differenziert dargestellt und auf degenerative Veränderungen hin untersucht werden.

Indikation Computertomographie (CT)

Die modernste Ausprägung dieser Technik ist der sogenannte Mehrzeilen-Spiral-Computertomograph, der auch in der Bildgebenden Diagnostik zum Einsatz kommt. Mit diesem Hochleistungsgerät dauern die einzelnen Aufnahmen zum Teil nur 50 Mikrosekunden, wodurch Abbildungsfehler, die durch Bewegung verursacht werden (sogenannte Bewegungsartefakte) vermieden werden können. Die mit Mehrzeilen-Spiral-Computertomographie (MSCT) entstandenen Bilder weisen eine Auflösung von Bruchteilen eines Millimeters auf, selbst bei bewegten Organen wie dem Herzen.
Mit dieser hochkomfortablen Methode führt der behandelnde Arzt die Diagnose nach der eigentlichen MSCT sozusagen am "virtuellen Patienten" auf dem Computerbildschirm durch.
Obwohl die Computertomographie insgesamt nur 9% aller Untersuchungen ausmacht, ist sie doch für fast 2/3 der gesamten Strahlendosis verantwortlich. Deshalb bieten wir im Institut für Bildgebende Diagnostik Untersuchungen mittels eines neuen Niedrig-Dosis-Volumen-CT an. So können wir bei gleichem klinischen Ergebnis mit bis zu 40 % weniger Dosis arbeiten. Lesen Sie mehr zum Thema

Indikation Magnetresonanz-Mammographie (MRM)

Obwohl es die Röntgenmammographie seit fast 100 Jahren gibt, und viele Studien versucht haben den medizinischen Vorteil des Mammographie-Screenings zu bestätigen, gibt es dafür weiterhin keine ausreichenden Belege. Allenfalls kann eine relative Risikoreduktion von 20-30 % angenommen werden. Das bedeutet: Aus einer Gruppe von 1000 asymptomatischen, 50-jährigen Frauen sterben innerhalb von 10 Jahren 4 an Brustkrebs. Untersucht man hingegen eine Gruppe von 1000 asymptomatischen, 50-jährigen Frauen über einen Zeitraum von 10 Jahren alle 2 Jahre mittels Röntgen-Screening-Mammographie, sterben nur 3 an Brustkrebs. 3 statt 4, das ist eine relative Risikoreduktion von 25%. Nicht unerwähnt darf dabei bleiben, dass die notwendige Röntgenstrahlung selbst in der Lage ist, Krebs zu verursachen.
Eine Alternative bietet die Magnetresonant-Mammographie, eine seit Jahren etablierte Untersuchung, die keinerlei Röntgenstrahlung verwendet und methodisch bedingt ein der Röntgenmammographie überlegenes Bildgebungsverfahren darstellt. Lesen Sie hier mehr über den Vergleich zwischen Röntgen- und MR-Mammographie oder besuchen Sie unsere Webseite des MRT-Brustzentrums.

Indikation Ultraschall-Untersuchung

Die Sonographie ist vielseitig einsetzbar und hat den besonderen Vorteil, den menschlichen Körper nicht zu belasten, weshalb sie häufig zur Diagnose verwendet wird. Im Institut für Bildgebende Diagnostik kommt eine moderne Ultraschalluntersuchung vor allem im Rahmen der Basis-Vorsorge zum Einsatz. Hier werden Bauchorgane und Schilddrüse zur Abklärung von Stoffwechsel- und Krebserkrankungen sonographisch abgebildet. Außerdem wird zur Schlaganfallvorsorge mit dem Farbdoppler eine spezielle Ultraschalluntersuchung angewendet. Auch verwenden wir vor Interventionen bei Bedarf die Sonographie, um z.B. zu behandelnde Lymphknoten genau zu lokalisieren.
Die Bildgebende Diagnostik arbeitet mit modernen Ultraschallapparaten, die mit Tissue-Harmonics Imaging, farbkodiertem Duplex Imaging und hochauflösenden Spezialsonden eine besonders schnelle und präzise Untersuchung ermöglichen.  Organe und Gefäße können ohne Belastung für den Patienten dargestellt werden, da die Sonographie nicht mit radioaktiven Strahlen, sondern mit ungefährlichen Ultraschallwellen arbeitet.
Bei der sogenannten Abdomen-Sonographie werden die Bauchorgane abgebildet. Der Arzt untersucht den Bauchraum auf Zysten, Steine oder andere krankhafte Veränderungen der Leber, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Lymphknoten oder Gefäße. Zysten oder Tumore im Schilddrüsenbereich werden ebenfalls mit einer speziellen Sonographie untersucht. Zur Schlaganfallfrüherkennung kommt die sogenannte Farbdoppler-Sonographie zum Einsatz, mit der die Strömungsrichtung des Blutes sowie dessen Flussgeschwindigkeit und -stärke überprüft werden können.
Stethoskope
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