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MSCT - Indikationen

Die Computertomographie (CT) ist ein Röntgenverfahren, bei dem mehrere Bilder des Körpers aus verschiedenen Perspektiven aufgezeichnet und dann zur Berechnung an einen Computer weitergeleitet werden, wodurch eine dreidimensionale Abbildung des Körpers entsteht. Erste Prototypen eines Computertomographen wurden in den 1960er Jahren in den USA konstruiert. Mittlerweile ist die Entwicklung dieser computergesteuerten Röntgenapparate weit fortgeschritten.

 

Die modernste Ausprägung dieser Technik ist der sogenannte Mehrzeilen-Spiral-Computertomograph, der auch in der Bildgebenden Diagnostik zum Einsatz kommt. Mit diesem Hochleistungsgerät dauern die einzelnen Aufnahmen zum Teil nur 50 Mikrosekunden, wodurch Abbildungsfehler, die durch Bewegung verursacht werden (Bewegungsartefakte) vermieden werden können. Die mit Mehrzeilen-Spiral-Computertomographie (MSCT) entstandenen Bilder weisen eine Auflösung von Bruchteilen eines Millimeters auf, selbst bei bewegten Organen wie dem Herzen.

 

Mit dieser hochkomfortablen Methode führt der behandelnde Arzt die Diagnose nach der eigentlichen MSCT sozusagen am "virtuellen Patienten" auf dem Computerbildschirm durch.

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