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Die Volkskrankheit Krebs kann jeden treffen

Nach den Herz-Kreislauferkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Am häufigsten sind Darm-, Lungen-, Brust- und Prostatakrebs, allerdings ist die Erkrankung nicht auf diese Bereiche beschränkt - an sich kann der Krebs jedes körperliche Organ befallen. Fast drei viertel der jährlich fast 400.000 Neuerkrankungen betreffen Menschen über sechzig, jedoch sind je nach Krebsart auch viele junge Menschen, sogar Kinder betroffen.

 

Experten gehen mittlerweile davon aus, daß sich die Entstehung bösartiger Tumore auf ein Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren zurückführen läßt. Dazu gehören Nikotinkonsum, Übergewicht, Strahlenbelastung, Virusinfektionen sowie genetische Vorbelastung. Beim Krebs handelt es sich um ein unkontrolliertes Zellwachstum, das gesundes Gewebe verdrängt oder zerstört. Je nach Ort und Ausbreitung des Krebsgeschwürs und abhängig von der Streuung von Metastasen in andere Körperteile, werden wichtige Körperfunktionen so stark beeinträchtigt oder zerstört, daß der Organismus entweder nur noch mit Hilfsmitteln oder gar nicht mehr überleben kann. Statistisch gesehen überstehen nur etwas mehr als die Hälfte aller Krebspatienten die ersten fünf Jahre nach der Diagnose.

 

Hoffnung auf Heilung durch Früherkennung

 

Gute Heilungschancen gibt es nur durch Früherkennung. Zunächst ist damit die ärztliche Abklärung von Symptomen, die Sie selbst an sich feststellen, gemeint. Wenn Sie ungewöhnliche körperliche Veränderungen (veränderte Pigmentflecken, Blut im Stuhl etc.) an sich entdecken, sollten Sie sich schnellstmöglich um Abklärung bemühen. Denn leider treten derart deutliche Warnsignale meistens erst dann auf, wenn die sich Krankheit schon in einem fortgeschrittenen Stadium befindet und die Heilungschancen bereits entsprechend gesunken sind. In fortgeschrittenem Stadium ist Krebs in der Regel nicht heilbar, es können allenfalls lebensverlängernde Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Die sicherste Möglichkeit, den Krebs rechtzeitig zu entdecken und in der Folge auch zu therapieren, ist die medizinische Früherkennung im symptomlosen Stadium, das heißt, wenn Sie noch keine beunruhigenden Beschwerden haben. In der Bildgebenden Diagnostik können mittels Ganzkörper-Magnet-Resonanztomographie (MRT) Krebsherde (Tumore) und deren Ausbreitung (Metastasen in Organen, Knochen und Lymphknoten) im ganzen Körper präzise abgebildet werden. Auch zur Stadienbestimmung (sogenanntes Staging) bei bereits diagnostizierter Tumorerkrankung oder zur Krebsnachsorge ist die MRT sehr gut geeignet. Lediglich bei Menschen mit Metallteilen im Körper (zum Beispiel Herzschrittmacher) kann die  MRT nicht angewendet werden. In diesen Fällen und bei anderen speziellen Fragestellungen kann alternativ eine Ganzkörper-Computertomographie (CT) durchgeführt werden.

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