Bestimmung des individuellen Herzinfarktrisikos, Angiographie ohne Katheter, funktionelle Diagnostik und Durchblutungsmessung des Herzmuskels.
Die Kardio-CT ermögicht die Untersuchung der Herzkranzgefäße ohne Katheter. Dabei ist die Kardio-CT nicht nur Ersatz für den Herzkatheter, sondern leistet mehr: Sie bildet neben dem Gefäßinnenraum auch die Gefäßwand ab und kann somit die gefährlichen Plaques, die für 85 ? 90 % aller Herzinfarkte verantwortlich sind, nachweisen, charakterisieren und quantifizieren. Die Herzkatheteruntersuchung kann nur Einengungen des Gefäßinnenraumes nachweisen; höhergradige Einengungen der Koronararterien sind für nur 10 bis 15 % aller Herzinfarkte verantwortlich.
Die Kardio-MRT ermöglicht die komplette funktionelle Untersuchung der Herzens. Dabei ist insbesondere eine exakte Beurteilung des Herzmuskels möglich, wie sie mit keiner anderen Methode erzielt werden kann. Die Kardio-MRT ist deshalb die Methode der Wahl zu Nachweis auch kleinster Herzinfarkte und von Herzmuskelentzündungen. Unter pharmakologischer Belastung mit Adenosin ist darüber hinaus ist eine exakte Bestimmung der Herzmuskeldurchblutung und von Durchblutungsstörungen möglich. Bei angeborenen Herzfehlern ist die Kardio-MRT ebenfalls die Methode der Wahl: Insbesondere bei Shunt-und Klappen-Vitien ist die MRT-Flußmessung der Goldstandard zur exakten Bestimmung von Shunt- und Regurgitationsvolumina.