Ersatz für die Skelettszintigraphie mit wesentlich besserer Treffsicherheit für Skelettmetastasen und/oder degenerative Veränderungen, ohne Strahlenbelastung. Die Ganzkörper-Skelett-MRT hat die nuklearmedizinische Skelettszintigraphie seit etwa 10 Jahren abgelöst. Die Szintigraphie weist Skelettveränderungen durch Einbringen einer radioaktiven Substanz nach und ist durch die geringe Bildauflösung, mangelnde Spezifität, lange Untersuchungszeit und Strahlenbelastung eingeschränkt. Die Ganzkörper-Skelett-MRT kann Skelettveränderungen empfindlicher nachweisen und von gutartigen, degenerative Veränderungen (Verschleißerscheinungen) sicher unterscheiden. Darüber hinaus gibt die
Ganzkörper-Skelett-MRT im Gegensatz zur Szintigraphie Auskunft über Lymphknoten und Organmetastasen, ohne zusätzliche Untersuchung.