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Ganzkörper-Check FAQ

Wie kann ich mein persönliches Krebsrisiko minimieren?

Die Ursachen für die Volkskrankheit Krebs sind weitgehend unsicher. Es gibt aber gewisse Risikofaktoren, die alleine oder in Kombination für die Entstehung von Krebs verantwortlich gemacht werden. Neben der genetischen Vorbelastung sind dies im wesentlichen folgende Punkte: Rauchen (aktiv und passiv!), Übergewicht und schlechte Ernährung, Bewegungsmangel, übermäßiger Alkoholkonsum, intensive Sonnenbestrahlung sowie Kontakt mit krebserregenden Stoffen und radioaktive Strahlung. Neben der individuellen Minimierung dieser Risikofaktoren ist es besonders wichtig, sich vor allem mit zunehmendem Alter regelmäßigen Früherkennungsuntersuchungen zu unterziehen. Nur dann besteht die Chance, einen bösartigen Tumor frühzeitig zu erkennen. Je früher der Krebs diagnostiziert wird, desto besser sind die Heilungsaussichten.

Welche Gegenanzeigen gibt es bei der Diagnose mit Magnet-Resonanztomographie (MRT)?

Die Magnet-Resonanztomographie (MRT) ist eine sehr schonende, weil strahlenfrei arbeitende Möglichkeit, bereits kleine Tumore im menschlichen Körper zu entdecken. Für die MRT sind keine schädlichen Nebenwirkungen bekannt. Allerdings kommt sie in der Regel für Personen mit Metallteilen im Körper nicht in Frage, denn durch das Magnetfeld können diese Schäden im Körper verursachen. An Herzschrittmachern kann es außerdem zu Funktionsstörungen kommen. Sollten Sie also Metallteile wie Granatsplitter im Körper haben, wird ihr behandelnder Arzt wahrscheinlich zu einer alternativen Diagnosemethode greifen. Sehr präzise ist beispielsweise die dreidimensionale Abbildung des Körpers mit einem Mehrzeilen-Spiral-Computertomographen (MSCT).

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Krebs?

Da der Krebs alle Organe des menschlichen Körpers befallen kann, tritt er in den unterschiedlichsten Arten auf. Manche Tumore neigen sehr stark zur Metastasierung, das heißt, sie breiten sich schnell in andere Bereiche aus. Andere Arten neigen dagegen kaum dazu, Metastasen zu bilden. In seiner Entwicklung ist jeder Tumor anders. Daher muß auch für jeden Einzelfall ein eigener Behandlungsplan erstellt werden. Die im folgenden genannten Therapiemöglichkeiten kommen dabei zum Einsatz, teilweise in Kombination oder unterstützend zu anderen Verfahren: Operation, Strahlentherapie, Medikamente ("Chemotherapie"), Hormontherapie oder (Radio)Immuntherapie. Keine dieser Therapieformen garantiert eine Heilung. Da der Krebs oft erst spät erkannt wird, können auch moderne Behandlungsmöglichkeiten dem Patienten oft nicht helfen. In diesen Fällen kommen nur noch lindernde Maßnahmen (palliative Behandlung) wie Schmerzmittelgabe in Frage.

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