Welche Nebenwirkungen sind mit einer Magnet-Resonanztomographie verbunden?
Welche Besonderheiten müssen Patienten mit Herzschrittmachern beachten?
Welche Untersuchungsmöglichkeiten gibt es für Patienten mit Angst vor engen Räumen?
Welche Nebenwirkungen sind mit einer Magnet-Resonanztomographie verbunden?
Die Magnet-Resonanztomographie ist ein besonders schonendes bildgebendes Verfahren, da sie mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet und daher vollkommen strahlenfrei ist. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Je nach Fragestellung und Untersuchungsgegenstand muß dem Patienten allerdings zur besseren Darstellung der Organe ein Kontrastmittel gegeben werden. Im Allgemeinen ist dieses gut verträglich, es kann aber bei Patienten mit einer Unverträglichkeit zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Schwindel oder Übelkeit führen.
Welche Besonderheiten müssen Patienten mit Herzschrittmachern beachten?
Da die Bilder bei der MRT mit Hilfe von Magnetfeldern erzeugt werden, können grundsätzlich Komplikationen auftreten, wenn sich im Körper des Patienten Metallteile (z.B. Granatsplitter) oder elektronische Geräte wie ein Herzschrittmacher befinden. Diese Risikofaktoren wird der behandelnde Arzt in einem der Untersuchung vorangehenden Gespräch mit dem Patienten abklären. Sollten Sie entsprechende Gegenstände in Ihrem Körper haben, kann es möglich sein, dass in Ihrem Fall ein anderes bildgebendes Verfahren, wie zum Beispiel die Mehrzeilen-Spiral-Computertomographie (MSCT), die bessere Untersuchungsmethode ist. Welches Verfahren letztendlich zum Einsatz kommt, wird der behandelnde Arzt individuell entscheiden.
Welche Untersuchungsmöglichkeiten gibt es für Patienten mit Angst vor engen Räumen?
Die Magnet-Resonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie (KST) genannt, ist die ideale Möglichkeit, bereits kleinste Veränderungen an Gelenken und Wirbelsäule zu diagnostizieren. Vielen Menschen ist die Untersuchung in einer engen Röhre jedoch unangenehm. Deshalb bietet die Bildgebende Diagnostik einen beidseitig offenen Hochleistungs-Kerspintomographen in einem eigens entwickelten Tageslichtraum. Wenn auch Sie die MRT bislang gemieden haben, weil Ihnen enge Räume unangenehm sind, können Sie hier während der Untersuchung angstfrei entspannen und sogar durch die großen Fenster ins Grüne schauen.