Was ist der Vorteil einer MSCT gegenüber einer einfachen Röntgenaufnahme?
Was gilt es vor einer Untersuchung mit MSCT insbesondere zu beachten?
Was ist der Vorteil einer MSCT gegenüber einer einfachen Röntgenaufnahme?
Die MSCT ist ein hochpräzises Röntgenverfahren, das dreidimensionale Bilder liefert. Hierbei werden mehrere Abbildungen einzelner Körperschichten nacheinander erzeugt und dann in einem angeschlossenen Computer zu einem dreidimensionalen Abbild weiterverarbeitet. Der Arzt kann hier im Vergleich zur herkömmlichen Röntgenuntersuchung Knochen, Muskeln und Fettgewebe besser unterscheiden. Moderne Mehrzeilen-Spiral-Computertomographen liefern besonders präzise dreidimensionale Bilder, die es dem Arzt ermöglichen, den "virtuellen Patienten" am Computer zu untersuchen.
Was gilt es vor einer Untersuchung mit MSCT insbesondere zu beachten?
Je nach Untersuchungsgegenstand müssen gewisse Vorbereitungen vor einer MSCT getroffen werden, zum Beispiel muß vor der "virtuellen Endoskopie" eine Darmleerung erfolgen. Um ein besseres Abbildungsergebnis zu erhalten sollte in den meisten Fällen ein Kontrastmittel in die Armvene gegeben werden, auf das aber bei Unverträglichkeit unter Umständen auch verzichtet werden kann. Für manche Untersuchungen, zum Beispiel die Kardio-CT, ist es erforderlich, daß der Patient in der Lage ist, zwanzig bis dreißig Sekunden die Luft anzuhalten, um Bewegungsartefakte auszuschließen. Ansonsten sollte der Patient einer MSCT gelassen entgegensehen - sie ist völlig schmerzfrei und in der Bildgebenden Diagnostik nicht-invasiv. Je entspannter Sie sind, desto besser werden die Aufnahmen. Bei der Kardio-CT sollte Ihre Herzfrequenz (Puls) unter siebzig liegen.
Welche Risiken und Nebenwirkungen gehen von der MSCT aus?
Eine MSCT erfolgt schmerzfrei und bringt keine Nebenwirkungen mit sich. Allenfalls können in sehr seltenen Fällen Unverträglichkeitsreaktionen (Kopfschmerzen, Übelkeit etc.) nach Gabe eines Kontrastmittels auftreten. Außerdem kommt es bei der MSCT - wie bei allen Röntgenverfahren - zu einer Strahlenemission. Allerdings wird die Strahlung dem Untersuchungsgegenstand entsprechend individuell angepaßt und kann dank modernster CT-Technologie sehr gering gehalten werden.